Das Programm


ESSEN.Neue Wege zum Wasser

So heißt das Handlungsprogramm der Stadt Essen, das entscheidend zur Entwicklung und Vernetzung der Grünflächen und Parks beiträgt und den strukturellen Wandel weit über das Jahr 2015 berücksichtigt.
Das Projekt ist wesentlicher Bestandteil des gesamten Stadtentwicklungsprozesses STEP2015+ und besteht aus vielen Einzelprojekten. Derzeit sind es rund 200.

„ESSEN.neue Wege zum Wasser” - der Name ist hier Programm, denn das Emschersystem und seine Zuläufe werden umgebaut und viele Einzelprojekte werden entlang der Fließgewässer entwickelt. Dies alles geschieht in enger Abstimmung mit der Emschergenossenschaft. Nach aktuellen Plänen soll der Umbau in etwa 15 Jahren abgeschlossen sein.

Zahlreiche kleinere, aber auch einige größere Projekte sind bereits fertig, beispielsweise Wasserflächen im Segerothpark und im Schlosspark Borbeck. Somit sind Wohnen am Wasser oder im Grünen, Spaziergänge an Seen und Auen, ohne in weit entfernte Stadtteile fahren zu müssen, für viele Bürgerinnen und Bürger Essens keine Vision mehr, sondern Realität.

„ESSEN.neue Wege zum Wasser” sieht aber auch „über den Tellerrand” hinaus und will nicht nur den Norden näher an den Süden heranrücken, sondern auch das Umfeld der Nachbarstädte mehr an Essen anbinden.
Der Lebens- und Freizeitwert im Ruhrgebiet wird somit nachhaltig verbessert.

„ESSEN.neue Wege zum Wasser” ist vor allem ein Arbeitsmarktprojekt des Essener Konsens, das die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit mit der nachhaltigen Wohnumfeldverbesserung in der Stadt Essen kombiniert. Dabei werden Gemeinwohlarbeit sowie Arbeitsförderungs- und Qualifikationsmaßnahmen groß geschrieben.

Die wichtigsten Akteure sind:

Sie arbeiten mit Unternehmen und mit weiteren privaten und öffentlichen Institutionen zusammen, um einerseits Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen, andererseits Maßnahmen an Gewässern und in Grünflächen umzusetzen. Dafür stehen kommunale, regionale sowie weitere Fördermittel zur Verfügung. Aber auch Dritte wie Wohnungsgesellschaften und andere Investoren verfolgen und finanzieren Projekte. In der Summe leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur künftigen Stadtentwicklung, zur Stärkung des Arbeitsmarktes sowie zur Verbesserung des Wohnumfeldes.

„ESSEN.neue Wege zum Wasser” eröffnet neue Möglichkeiten der Stadtentwicklung und wird dazu beitragen, dass sich die Stadt Essen in den nächsten Jahrzehnten zu einer grünen Metropole des Ruhrgebietes weiterentwickelt.