Bahntrassenradwege in Essen
Konkrete Planungs- und Bauprojekte

Weitere Planungen
 
Das Potential von Bahntrassen
Übersichtskarte
(öffnet neue Seite zum Radportal)
 
Trasse Helenenpark
 
Ost-West-Trasse Altenessen
 
Kruppsche Ringbahn
 
Trasse Ruhrtalbahn
Expressanbindung RS1 - Hauptbahnhof Essen
Anbindungen Freiheit Emscher
 
Das Potential von Bahntrassen


Chance für ein Netz von kreuzungsarmen Radwegen

Essens Vorzeigeradwege sind die Radwege, die auf aufgegebenen Bahntrassen angelegt wurden. Nur dort ist es oft möglich, größere Wegeabschnitte im Stadtgebiet zu durchfahren, ohne an Kreuzungen oder Ampeln warten zu müssen, was dem Rad als alternatives Verkehrsmittel wieder Vorteile gegenüber dem Automobilverkehr verleiht. Bahntrassenradwege bieten also nicht nur eine enorme Steigerung der Attraktivität des Radfahrens, sondern auch mehr Sicherheit im Vergleich zu Radwegen im Straßenraum. Um die Alltagstauglichkeit zu verbessern, sind bereits viele wassergebundenen Wegeabschnitte asphaltiert worden. Woran in Zukunft noch zu arbeiten sein wird, sind Winterdienst und ggfls. an Beleuchtungen.

Erste kürzere Abschnitte von ehemaligen Zechenbahnen konnten in den vergangenen Jahrzehnten überwiegend im Essener Norden ausgebaut werden. Leider wurden die seinerzeit durchgängigen Gleisstrecken vielfach aufgrund anderer verkehrsplanerischer oder städtebaulicher Ziele unterbrochen bzw. aufgegeben. Damit wurde die Chance an vielen Stellen vertan, ein durchgängiges und kreuzungsarmes Radwegenetz zu entwickeln. Noch stehen aber einige Streckenabschnitte für eine mögliche Radwegeentwicklung potentiell zur Verfügung. Diese Potentiale sollten in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden.

Daher werden für die nächsten Jahre weitere Konzepte zu Radwegen auf ehemaligen Bahnflächen im Rahmen von "ESSEN.Neue Wege zum Wasser" und mit Unterstützung von Fördermitteln geplant. Inwieweit sie sich realisieren lassen, ist von vielen Faktoren abhängig und bleibt abzuwarten.