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Die Wasser Route


Kesselbach (Kreuzenbecke) / Halbachhammer

In unmittelbarer Nähe zur Gartenstadt Margarethenhöhe führt die Wasserroute durch das bewaldete Tal des Kesselbaches. Der Kesselbach mit Halbachhammerteich und den angrenzenden Flächen soll naturnah entwickelt werden. Im Zusammenhang mit dem Industriedenkmal Halbachhammer hat die Erholungsfunktion im Kesselbachtal eine besondere Bedeutung. Daher ist auch eine Neugestaltung des Teichumfeldes mit der Schaffung attraktiver Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten vorgesehen.
Um den Halbachhammer (siehe Photo), der ein technik- und wirtschaftsgeschichtlich bedeutendes Denkmal darstellt und der aus einem Fachwerkgebäude mit altem Hammerwerk, Wassergräben und Hammerbrücke besteht, in einer authentischen Umgebung präsentieren zu können, ist das Ruhrlandmuseum stark an der Entwicklung des Talraumes insbesondere an der Entwicklung und Entschlammung des Teiches interessiert.

Der Kesselbach ist aufgrund seiner großen Reinwassermenge und seines Wiederbesiedlungspotentials für den Umbau des Berne- und Borbecker Mühlenbachsystems von großer Bedeutung. Hierzu sind wasserbauliche Maßnahmen notwendig.
Beispielsweise werden durch die Beseitigung von Verrohrungen, den Bau von Regenüberlauf- und Rückhaltebecken (RÜB / RRB) durch die Emschergenossenschaft oder den naturnahen Umbau des Kesselbaches Teilbereiche im Kesselbachtal weiterentwickelt und ökologisch durchgängig an den Borbecker Mühlenbach angeschlossen.

Massiv verbaute Gewässerabschnitte des Kesselbaches sind bereits von der EABG / ABEG umgebaut worden. Der Lebensraum des Baches wurde durch den gezielten Einbau von Störsteinen und Totholz verbessert. Totholz dient als Unterstand für Fische, Krebse und als Lebensraum für Kleinorganismen.