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Regenwasserabkopplung

Grundschule Gerschede

Bischoff-von-Ketteler-Schule

Gymnasium Essen-Nord-Ost

Hauptschule Bochold

Eichendorfschule

Adolf-Reichwein-Schule

Carl-Meyer- / Kantschule

Hautpschule an der Bischoffstraße


Förderprogramme
Information des Umweltamtes Stadt Essen zur Regenwasserabkopplung
Regenwasserabkopplung


 „Fünfzehn Prozent in fünfzehn Jahren.” Im Oktober 2005 haben die 17 Emscherstädte, die Emschergenossenschaft und das Land NRW die Zukunftsvereinbarung Regen-wasser unterschrieben.
Als gemeinsames Ziel wurde festgelegt, dass bis 2020 im Einzugsbereich der Emscher fünfzehn Prozent des Regenabflusses von der Kanalisation abgekoppelt werden. Viele Projekte im Rahmen „ESSEN.Neue Wege zum Wasser” beschäftigen sich mit Regenwasser, wie zum Beispiel bei der Anlage neuer Teiche und Seen oder im Zusammenhang mit der Renaturierung von Bachläufen. Das anfallende Niederschlagswasser der versiegelten Flächen wird von der Kanalisation abgekoppelt und in die Gewässer geleitet. So wird das Wasser wieder seinem natürlichen Kreislauf zugeführt, und die vorhandenen Abwasserkanäle werden entlastet.

Um das gesteckte Ziel zu erreichen, will die Stadt Essen gemeinsam mit Wohnungsgesellschaften, Unternehmen und Privateigentümern das Regenwasser abkoppeln. Das kommt nicht nur den Eigentümern und Mietern zugute, sondern in erster Linie der Umwelt. Neben einer finanziellen Förderung zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung durch die Emschergenossenschaft werden zukünftig auch Abwassergebühren eingespart.

Als erstes Projekt wurden in Kooperation mit der Allbau AG die Dachflächen eines Wohnquartieres am Assmannweg in der nördlichen Innenstadt abgekoppelt. Das von der Kanalisation abgekoppelte Regenwasser speist jetzt den Teich im nahe gelegenen Segerothpark. Als nächstes werden die Schulen, Sportanlagen und weitere städtische Einrichtungen in Angriff genommen. Weitere Informationen finden Sie unter den Links auf der rechten Seite.